Samstag, 23. Mai 2026

Traumplatz gefunden, Feuer läuft

Wir hatten uns auf dem schönen Platz schnell eingerichtet, Stühle raus, Pils am Start und erstmal Pause machen.

Der Wagen stand nach etwas justieren mit Steinen auch gerade und wir suchten uns Holz für ein Feuer zusammen.

Schnell in Stücke geschnitten, das zweite, dritte Pils am Start, lief auch das Feuer und wärmte uns.

Christian machte noch eine kleine Snackplatte zum Abendessen fertig und nun genießen wir einfach die Ruhe.

Die Suche nach einem Schlafplatz

Mittlerweile hatten wir es 17:30 Uhr und wir bogen in die Wälder Schwedens ab, einen geeigneten Schlafplatz finden.

Ausgeschaut hatten wir uns mehrere mögliche Plätze an einem See, zu denen man nur über Schotterpisten durch die Wälder kam.

Leider stellte sich heraus, dass entweder Einheimische die Plätze zum Angeln und Chillen nutzten oder tatsächlich auch andere Touristen schon dort waren.

Kompromisse wollten wir eigentlich nicht machen, also zog sich unsere Suche fast eineinhalb Stunden hin. 

Kurz vor 19 Uhr hatten wir dann endlich einen richtig schönen Platz gefunden, einsam gelegen, direkt am Wasser, etwas Sonne war auch noch da und eine Feuerstelle war schon vorhanden.

Hier stellten wir den Wagen passend ab und zischten das erste Pils.

Über den Leuchtturm Sandhammaren, Östra Hoby, Simrishamn nach Kivik

Nach dem Mittagessen wählten wir als Ziel ein Wikingergrab in Kivik. Unterwegs gabs aber auch noch ein paar schöne Orte und Momente.

Zunächst hielten wir kurz am Leuchtturm Sandhammaren, wo es auch einen großen Badestrand gibt.

Danach ging es durch Östra Hoby, wo ich mal kurz die nette Kapelle ablichten musste.

Auch durch Simrishamn fuhren wir, welches eine nette Innenstadt und einen kleinen Hafen hat.

Und als wir dann endlich am Wikingergrab Kivik ankamen, mussten wir leider feststellen, dass es geschlossen hatte. Aber zwei drei Bilder konnte ich trotzdem schießen.

Mittagessen beim Kåseberga Fisk

Vom Hügel bzw. der Steilküste liefen wir runter zum kleinen Hafen von Kåseberga, wo es für die zahlreichen Touristen Restaurants und Imbisse gab.

Wir setzten uns im Kåseberga Fisk, einem SB Restaurant und aßen hier Fish & Chips zum Mittag.

Direkt am Wasser, auf der Terrasse und in der Sonne ließ es sich sehr gut aushalten und das Essen war sehr lecker.

Nach einer kurzen Mittagsruhe mit Nutzung der Toiletten ging es dann wieder zum Wagen, um weiter am Meer entlang Richtung Norden zu fahren.

Ales Stenar - Die Steine von Ale

Die Steine von Ale (Ales stenar) sind eine beeindruckende, 67 Meter lange und 19 Meter breite Schiffssetzung aus 59 aufrecht stehenden Steinen.

Sie liegt spektakulär auf einer Klippe direkt an der Ostseeküste im südschwedischen Kåseberga (Gemeinde Ystad) und wird oft als das "schwedische Stonehenge" bezeichnet.

Wir parkten unten im Dorf und dort wurde auch aufgrund der Ausmaße der Parkflächen schnell klar, dass das hier wohl ein beliebtes Ziel ist.

Heut war aber nicht viel los und wir machten uns auf den knapp 3km langen Rundweg.

Ist auf jeden Fall sehenswert dort, auch die Steilküste, von der mehrere Gleitschirmflieger starten wollten.

Den Rundweg nutzten wir auch für ein spätes Mittagessen, denn es war mittlerweile 14 Uhr.