Montag, 25. Mai 2026

Feuer genießen und erstmals Whisky

Der Abend ist richtig schön, die Sonne geht langsam unter, wir haben aber Unmengen an Feuerholz vorbereitet und können den langen Abend durchheizen.

Ohne die Sonne wirds letztlich auch kühler, am Feuer aber kein Problem. Der recht starke Wind lässt langsam nach und wir horchen unserer Musik am Feuer.

Diego schläft schon tief und fest und der Mond taucht wieder am Himmel auf.

Ein perfekter Abend um den Lagavulin Whisky zu öffnen und stilecht aus unseren Edelstahl Kaffeebechern zu trinken.

Das Lagerfeuer wird entzündet

Mit genügend Holz und Anzündzweigen entzündeten wir schließen unser Lagerfeuer.

Die Birkenstämme, die Christian vom Packen nebenan gezogen hatte, waren leider noch etwas feucht. Also spalteten wir sie nochmals und legten sie zum antrocknen neben das Feuer.

Die Sonne senkte sich langsam und die zweite Dose Pils muss herhalten.

Abendessen und erstes Pils

Nachdem das Feuerholz vorbereitet, der Kaffee getrunken und unser Lager eingerichtet war, kam dann auch der Hunger vorbei.

Eingekauft hatten wir nicht mehr für das Abendessen, wir wollten einfach die restliche "alte" Salami in einen Nudeltopf schneiden, zusammen mit Ei.

Das Essen war schnell gemacht und wurde gemütlich in der Sonne verzehrt. Dazu gesellte sich dann auch das erste Pils für heute.

Nach dem Abspülen konnte dann der gemütliche Abend starten.

Und wieder mal Schlafplatz, diesmal schnell gefunden

Von Västervik starteten wir schließlich unsere Suche nach einem Schlafplatz. Diesmal wollten wir etwas eher sein, damit wir auf jeden Fall einen schönen Platz finden und ergattern.

Christian hatte auf der Karte ein paar Punkte an einem See ausfindig gemacht, zu denen wir aufbrachen.

Der erste Weg war leider Privatweg und daher gesperrt, aber über Umwege durch die Wälder kamen wir doch noch hin.

Wieder direkt am Wasser gelegen, auf einem höher gelegenen Felsen, konnten wir neben einer vorhandenen Feuerstelle unser Lager aufschlagen. 

Es war gerade 16 Uhr und wir starteten diesmal nicht direkt mit einem Pils sondern mit einem Kaffee. 

Nebenher besorgten wir uns Feuerholz, sägten und hackten es in kleine Stücke. So kann wieder ein gemütlicher Abend beginnen.



Einmal Umsehen in Västervik

In Västervik wollten wir uns mal zu Fuß umsehen, denn der Ort sah vielversprechend aus.

Die St. Peterskirche war schon von weitem zu sehen und parken konnten wir ganz in der Nähe. Zunächst liefen wir also zur Kirche und ich schaute sie mir auch von innen an.

Im Jahr 1905 wurde St. Petri in Västervik von Bischof Carl Wilhelm Charleville geweiht, nach 100 Jahren des Kampfes um den Standort der Kirche in der Stadt.

Die Kirche ist im neugotischen Stil erbaut, was sich an den dreifach verbundenen Fenstern, der Rosette und dem hölzernen Tonnengewölbe des Kirchenschiffs erkennen lässt.

Es gab einen langwierigen Streit um den Standort der Kirche. Das Bistum beantragte die Genehmigung zum Abriss der mittelalterlichen St.-Gertrud-Kirche, doch als dies scheiterte, suchte man stattdessen nach einem geeigneten Standort in den Bootsmannshütten in Västervik. Auch dieser Versuch scheiterte, und so wurde der heutige Standort gewählt.

Der Architekt war Adolf Emil Melander (1845–1933). Die Kirche wurde 1967 umfassend renoviert und anschließend 1975, 2003 und 2004 erneut renoviert.

Weiter ging es dann in die Innenstadt, die allerdings ziemlich ausgestorben war. Mag auch am Tag liegen und Touristen sind momentan eh kaum welche hier.

Wir hatten am Hafen die Wahl zwischen zwei Restaurants und wählten eine mit erhöhter Terrasse. Hier tranken wir teures alkoholfreies Bier und machten uns dann wieder zum Auto auf.