Das Feuer brennt noch und wir sitzen geschützt im Zelt. Regen kam bisher keiner.
Mittwoch, 27. Mai 2026
Sonnenuntergang - mal nicht im Blick
Die Sonne geht nun langsam unter und taucht die Landschaft nochmal in schönes Licht.
Feuer genießen, Wagen umstellen und Beistell-Klappzelt aufbauen
Nun genießen wir das Feuer, ich blogge, Christian arbeitet am Notebook, Diego schläft.
Da der Rauch vom Feuer (das zusammengewürfelte Holz ist teils noch feucht) den Wagen dauernd umhüllt, fahre ich ihn noch ein paar Meter nach hinten. So erstickt Diego nicht.
Im Verlauf des Abends mit kaltem Pils kommt wieder mehr Wind auf. Zudem zieht sich der Himmel aufmal mehr zu und wir entscheiden uns, das Beistell-Klappzelt aufzubauen. Dafür schleppen wir es ja mit.
Nun sitzen wir windgeschützt aber immer noch vorm Feuer, und es ist deutlich angenehmer. Regen kam bisher glücklicherweise keiner, hoffen es bleibt so.
Zum Abendessen Grillwurst vom Dreibeingrill
Das Feuer brannte mittlerweile mit recht guter Glut und wir packten den Dreibeingrill aus, um damit die Würstchen zu grillen. Auch das mitgenommene Brot schnitten wir in Scheiben und legten es mit auf.
Ein einfaches und schnelles Menü, aber mehr brauchte es hier nicht.
Diego hatte es sich schon wieder im Wagen bequem gemacht und pennte.
Feuerstelle einrichten, Holz suchen, Kaffee kochen
Obwohl wir viel Holz vom letzten Lagerplatz mitgenommen hatten, suchten wir uns hier auch wieder aus der Umgebung einige trockene Stämme zusammen und machten sie klein.
Das Feuer sollte lange halten und wir wollten jetzt gegen 16 Uhr auch schon damit starten, um bald die Würstchen grillen zu können.
Derweil stellte ich mal wieder unsere Bialetti auf den Kocher, damit wir erstmal nen Kaffee zur Stärkung hatten.
Auf zum Schlafplatz nahe Stockholm
Jetzt war es auch schon wieder fast 15 Uhr und wir brachen zu unserem geplanten Schlafplatz nahe Stockholm auf, natürlich wieder einem Platz am See, der für normale Camper nicht erreichbar sein soll.
Wir hatten daher Hoffnung, dass noch keiner da sein würde, auch wenn dort genügend Platz wäre.
Aber erstmal mussten knapp 40 Minuten Wegstrecke zurückgelegt werden, ehe wir in einen Waldweg abbogen.
Dieser war erstmal gut befahrbar, kurz vor Ende gab es dann aber doch noch eine Engstelle durch den ausgewaschenen Weg. Breit genug war er aber und wir kamen am Platz an. Es war keiner außer uns dort und wir richteten uns ein.
Weiter nach Nyköping
Wir fuhren nun weiter nach Nyköping, einer größeren Stadt an der E4 Richtung Stockholm.
Hier war vor allem das Nyköpingshus sehenswert, eine mittelalterliche Burg, die heute in Ruinen liegt und seit 1935 als Byggnadsminne (Baudenkmal) eingestuft. Im 12. Jahrhundert wurde ein Kastell in Nyköping errichtet, das im 13. Jahrhundert zur Burg ausgebaut wurde. Weitere Verbesserungen machten Nyköpingshus zu einer der stärksten Burgen im Reich.
Im Hafen schauten wir auch kurz vorbei, wo alte Handelsgebäude restauriert wurden und so eine kleine Flaniermeile mit Gastronomie entstand. Allerdings ist im Moment keine Saison und entsprechend wenig los.
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