Samstag, 30. Mai 2026

Heut mal wieder chillen am Feuer

Das Feuer brennt und wir haben einiges an Holz gesammelt. Als es immer mehr zur Neige geht, holt Christian noch eine bereits liegende Birke heran. Er sägt, ich spalte und so haben wir wieder einiges an Brennholz liegen, um noch länger am Feuer chillen zu können.

Der Himmel, der heut oftmals bedeckt war, klart auch immer weiter auf und der See kommt zur Ruhe. So können wir den Abend weiter genießen.

Irgendwann geht auch unser Feuerholz zur Neige, allerdings ist der Abend wunderschön, kein Wind mehr, der See spiegelglatt.

Christian holt nochmal zwei kleine Stämme ran, er sägt, ich spalte und wir haben wieder für 1-2 Stunden Holz. Dazu trinken wir wieder einen Whisky, hören akustischen Rock, besser kann nen Abend kaum sein.

Abendessen zubereiten - Grillwurst, Nudeln und Brot

Zum Abendessen hatten wir wieder die lokal gekaufte Bacon & Käse Wurst geplant, die wir überm Feuer grillen wollten.

Dazu noch Nudeln, denn heut hatten wir noch kein richtiges Essen. Brot hatten wir auch noch von gestern und die Nudeln verfeinerten wir noch mit Pesto und Joghurt.

Mit vollem Magen konnte nun der Abend beginnen.

Kurz die Umgebung checken und Feuer entzünden

Ich bin mal kurz in den Wald geklettert und hab die Umgebung gecheckt. Danach haben wir dann das Feuer entzündet, denn gleich soll's Abendessen geben.

Stellplatz gefunden - Kaffee und Knäckebrot

Wir schauten uns einen See weiter im Westen aus und brachen dahin auf. Knapp 40 Minuten Fahrt und dann mal schauen wo wir unterkommen.

Der erste Platz war bereits durch einen Schweden belegt, den nächsten konnten wir uns dann aber sichern.

Wieder mit Feuerstelle, Restholz, Seeblick und einem geschützten Standplatz für den Wagen.

Wir parkten den Wagen wieder waagerecht auf ein paar Steinen und setzten mal nen Kaffee auf, um dann auch das Knäckebrot zu probieren.

Diego hatte Spaß hier und tollte herum und wir machten erstmal kurz Pause, bevor das erste Brennholz vorbereitet wurde.

Falun Gruva - Kupfermine Falun

Unser nächstes Ziel war die Kupfermine von Falun.

Die Falu Gruva ist eine der bekanntesten historischen Kupferminen Schwedens und liegt in der Stadt Falun. Der Bergbau begann vermutlich bereits im 9. Jahrhundert und machte die Mine über viele Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Zentren der europäischen Kupferproduktion. Im 17. Jahrhundert stammten zeitweise rund 70 % des europäischen Kupfers aus Falun, was großen Einfluss auf die wirtschaftliche und technische Entwicklung Schwedens hatte. 

Die Mine war bis 1992 in Betrieb. Heute ist sie ein Museum und gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe „Mining Area of the Great Copper Mountain in Falun“. Besonders beeindruckend ist das riesige Tagebauloch „Stora Stöten“, das durch einen Grubeneinsturz im Jahr 1687 entstand. Besucher können heute historische Stollen, Schächte und Ausstellungen zur Bergbaugeschichte besichtigen. 

Die Falu Gruva gilt als bedeutendes Zeugnis der europäischen Industriegeschichte und zeigt, wie der Bergbau die Landschaft, die Gesellschaft und die Entwicklung moderner Technik geprägt hat. 

Wir machten hier einen ungeführten Rundgang einmal um das Grubenloch herum und schauten uns die historischen Gebäude an. Gerade die riesigen Wasserräder zum Beispiel zum Betrieb von Aufzugsschächten beeindruckten mit Durchmessern zwischen 15-20m.