Donnerstag, 4. Juni 2026

Heimfahrt

Um 8:15 Uhr ging es dann los für uns, erstmal wieder vom Schlafspot wegkommen, Schotterpiste am Meer entlang, dann durch viele Dörfer zur Schnellstraße über die Großer Belt Brücke.

Dann rüber in Richtung Kolding und über die Grenze Deutschlands. Getankt haben wir dann nochmal in Schuby, wie auf der Hinfahrt auch.

Wir machten hier eine kleine Pause und fuhren dann weiter heimwärts. Natürlich hielt uns Hamburg am Elbtunnel mit einem Stau auf, ca. 20 Minuten, genauso wie Bremen auch.

16 Uhr kamen wir dann nach schweren Regenschauern und Gewitter in den letzten 100km heim. Kurz haben wir den Wagen noch gewogen, aber da fehlten sicher auch 50L Sprit und ein paar Liter Wasser. Der Rest war das Pils und ein paar Lebensmittel, die nun fehlten.

Hat insgesamt sehr reibungslos geklappt die Fahrt und Christian blieb noch für ein Essen, ehe er auch zu sich nach Hause fuhr. Das eigene Bett und vor allem die Dusche/Wanne ruften.

Ein paar Daten zur Tour folgen noch, ansonsten sind wir nun an dieser Stelle durch. Es war wieder mal eine wunderbare Tour und Schweden ist auf jeden Fall eine Reise wert.


Aufstehen bei Sturmböen und Frühstück

Die Nacht war kurz und wild. Gegen 4 Uhr wurden wir wach, weil draußen der Sturm tobte. Es regnete zwar nicht, aber der Wind ließ unser Dachzelt ganz schön flattern und beben. Zum Glück hatten wir die zusätzliche Schutzhülle aufgezogen, die dafür sorgte, dass wir im Innenraum gut geschützt lagen und auch das Zelt nicht direkt den Böen ausgesetzt war.

Um 6 Uhr standen wir auf und machten uns fertig, evtl. sollte um 7 Uhr wieder Regen aufziehen.

Nach einer wilden Morgenwäsche im starken Wind und einer Kaffeezubereitung in fast geschlossener Pritsche konnten wir ein kleines Frühstück im Windschatten des Wagens zu uns nehmen.

Heute geht es wieder heim nach Hause, die Strecke schaffen wir ohne weitere Nacht. Knapp 7-8 Stunden werden wir unterwegs sein.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Letzter gemütlicher Abend der Tour

Das Essen war aufgegessen, der Abwasch erledigt und wir konnten endlich in den gemütlichen Teil übergehen. Zum Glück hatten wir aus Schweden noch eine Menge Brennholz im Wagen, was wir in den letzten Tagen immer noch nicht vollständig verfeuert hatten.

So baute ich meine Feuerschale windgeschützt hinterm Wagen auf und wir entzündeten das Feuer, welches uns noch bis in die Nacht hinein wärmen würde.

Die Nachbarin aus dem VW Bulli kam derweil vorbei und leihte sich ein Micro USB Kabel, um deren JBL Box laden zu können. Ich wollte es ihnen schon schenken, sie brachte es aber später wieder vorbei. Die beiden müssen sich wahrscheinlich auch über uns gewundert haben, denn sie saßen in warmen Bulli beisammen, während wir unseren Abend komplett draußen im Wind verbrachten. Aber ein Feuer ist unschlagbar.

Wir tranken unsere gewohnten Bierchen, machten den Whisky leer und rekapitulierten die letzten zwei Wochen Tourgeschehen.

Die Sonne verschwand derweil und man merkte, dass hier weiter südlich auch wieder eher dunkel wurde. Regen würde hier auch nicht mehr fallen, denn wir hatten ziemlich Glück und die beiden Regengebiete zogen nördlich und südlich an uns vorbei.

Später als es dunkel war, sah man hinter uns die beleuchtete Große Belt Brücke und am Nachthimmel das Sternbild vom großen Wagen.

Gegen 0 Uhr war auch das letzte Holzscheit verbrannt und wir zogen uns ins Dachzelt zum schlafen zurück.

Sonniger Schlafplatz - Endlich Essen zubereiten

Wir hatten Glück, die Sonne schien hier und es gab auch noch einen Platz für uns. Zwar stand bereits ein VW Bulli auf "unserem" Platz, aber 10m weiter konnten wir auch gut stehen.

Es war ein junges deutsches Pärchen, was hier ebenfalls nächtigen wollte. Sie hatten nichts dagegen, dass wir uns dazu gesellten.

Nachdem der Wagen wieder ausgerichtet war, konnten wir mit dem Essen kochen beginnen. Zwar war es sonnig, von Meer kam aber eine gute Brise Wind und wir mussten letztlich mit geschlossener Heckklappe kochen.

Es sollte Pesto-Nudeln mit gebratenem Schweinefilet geben. Der Anblick, wie wir da beide an der Heckklappe fungierten, gegen Wind geschützt und das erste Pils in der Hand, erstaunte einen joggenden Dänen so sehr, dass er sich erstmal alles zeigen und erklären ließ. Er fand es klasse, wie minimalistisch wir unterwegs waren und trotzdem so ein Essen zaubern konnten.

Er zog wieder weiter und für uns war es nun Zeit das Essen zu fassen. Eine warme Mahlzeit nach dem langen Tag tat gut und wir konnten nun in unseren letzten gemütlichen Abend der Tour einsteigen.