Sonntag, 31. Mai 2026

Reparatur, Mittagspause und Überfahrt zum nächsten Spot

Als wir von Fritz Spot zurück waren, machten wir uns erstmal an den Wagen. Auf den Schotterpisten quietschte es aufmal aus dem Motorraum und ein kurzer Check zeigte, dass die verschweißte Mutter in der Karosserie von meiner Zweitbatterie nachgegeben hatte und nun keinen Halt mehr hatte. 

Das auf und ab auf Bodenwellen löste somit das Quietschen aus. Zudem war es eher suboptimal, dass die Halterung an diesem Punkt nicht mehr hielt.

Also eine war Feldreparatur notwendig. Glücklicherweise hatte ich Werkzeug und passende Ersatzteile dabei und wir schraubten mit Unterlegscheiben und neuer Mutter eine wieder haltende Lösung fest. Vernünftig wird das dann daheim gelöst.

Es war Zeit für eine kleine Mittagspause, ehe wir dann zum nächsten Spot von 7vswild aufbrachen. Diese liegen einmal um den See herum und zumindest einen wollten wir davon noch anfahren.



7vswild Staffel 1 - Spot von Fritz Meinecke

Als erstes wollten wir den Spot von Fritz Meinecke aufsuchen, dem Gründer von 7vswild und den wir beide auch heute noch gerne auf YouTube anschauen.

Oberhalb seines Lagerplatzes gab es einen Wendehammer für Forstarbeiten, an dem wir parkten. Ab hier ging es runter in den Wald, teils sehr unwegsam, dennoch gab es hier schon Trampelpfade von den Besuchern. Scheint recht beliebt zu sein.

Den Spot selbst erkannten wir schnell aus den Videos wieder. Seine halbe Höhle, die er sich mit Feuerstelle eingerichtet hatte. Die Felsen im Wasser, auf denen er oft Zeit verbrachte. Das kam einem direkt wieder bekannt vor und es nun live zu sehen, war schon interessant. 
 
Wir schauten uns eine Weile um, stellten ein paar Fotos nach und machten uns dann wieder zum Auto auf.

Ankunft am Naren See

Nach doch recht langer Überfahrt kamen wir endlich am Naren See an. So lange waren wir die letzten Tage nie unterwegs, zumindest nicht am Stück.

Wie schon geschrieben war der Naren See damals Austragungsort der YouTube Serie 7vswild, bei der sieben Freunde mit sieben Gegenständen sieben Tage in der Wildnis Schwedens überleben sollten.

Die Serie ging damals durch die Decke und war für einige YouTuber der Durchbruch. Mittlerweile ist man bei der sechsten Staffel.

Oldtimer begegnen uns

Bei einem meiner Fotostopps mitten im Nirgendwo kommen uns aufmal drei sehr alte Oldtimer entgegen.

Da ich eh grad draußen stand, konnte ich sie noch gut ablichten.

Generell fahren in Schweden sehr viele Oldtimer herum, vor allem amerikanische Muscelcars und sonstige große Schlitten, da die wohl damals im großen Stil importiert wurden.

Aber solche Oldtimer wir jetzt gerade hatten wir so noch nicht gesehen.

Auf dem Weg zum Naren See

Wir haben heute gut zwei Stunden Wegstrecke bis zum ersten Ziel vor uns. Der Naren See liegt westlich von uns und ist durch eine YouTube Serie bekannt geworden. Dazu später mehr.

Erstmal mussten wir dort hingelangen und kamen an ziemlich vielen schönen Orten entlang, auch wenn die Zivilisation hier oben immer mehr abnahm.

Ein Fuchs kreuzt unseren Weg

Wir fahren auf den größeren Landstraßen in unsere geplante Richtung, als am Horizont ein Tier die Straße kreuzt.

Erst hatten wir einen Wolf vermutet, es war beim näherkommen dann aber doch "nur" ein Fuchs.

Der lief in aller Seelenruhe über die Straße und schaute auch nur mal kurz zu uns rüber, als wir neben ihm hielten. Auf jeden Fall schön anzusehen.

Frühstück und ab nach Westen

Wie immer, Zelt abbauen, Kaffee anstellen, Waschen, Rasieren und das Frühstück bereiten.

Das alles bei angenehmer Temperatur und stillem See. Die Sonne kam durch die Bäume, lange gemütlich machen wollten wir es uns heut aber nicht.

Um 24 Uhr waren wir ins Bett gegangen, um 7 Uhr wieder aufgestanden, denn heut stand eine längere Fahrt in den Westen des Landes an.

So packten wir dann zusammen, um durch den Wald wieder auf Asphalt zu gelangen.