Dienstag, 26. Mai 2026

Tanken und coole Jugendautos

Bevor wir mit der Suche nach einem Schlafplatz starten, wollten wir sicherheitshalber erstmal volltanken. Denn die Suche kann sich manchmal ganz schön ziehen und man fährt viele Kilometer durch abseits gelegene Wälder.

Wir waren zwar noch nicht leer, aber 52 Liter passten trotzdem rein. Und mit knapp 8.9 Litern waren wir zuletzt auch sehr sparsam unterwegs.

Ein Laster auf der Schnellstraße war abenteuerlich beladen mit einem Bootstrailer und dem dazugehörigen Boot. Dieses schwankte auf dem Trailer gefährlich hin und her. Gut dass wir nur wenig später abbiegen mussten.

Kurz danach sah ich ein paar coole Autos am Wegesrand und ich stellte uns kurz daneben.

Es handelte sich hier um Jugendautos, die schon mit 15 Jahren gefahren werden dürfen. Infos aus dem Netz besagen dazu:

"Die beliebten "A-Traktoren" sind oft reguläre Serienautos (wie Volvos oder BMWs), die durch technische Drosselungen (oft als "magische Box" bezeichnet oder durch mechanische Sperrung der oberen Gänge) auf 30 km/h limitiert sind. Zudem ist der hintere Sitzbereich abgetrennt, sodass keine Passagiere im Fond transportiert werden dürfen.Erkennbar sind diese Fahrzeuge am Heck durch ein auffälliges, reflektierendes oranges Warndreieck. In Schweden ist dies ein Sinnbild für Jugendkultur, Unabhängigkeit und Freiheit."

Essen in Valdemarsvik

Ein paar Landstraßen weiter kamen wir in Valdemarsvik an, wieder einem kleinen Ort mit Bucht und Hafen.

Zunächst liefen wir eine Runde am Hafen entlang, ehe wir dann am Restaurant neben unserem Parkplatz auf die Karte schauten.

Es war anscheinend gut frequentiert und auf der Tageskarte lachte uns das Schnitzel mit Pommes an.

Wir entschieden uns zu bleiben und hier zum Mittag zu essen. Das Gericht war richtig gut und kostete inkl. einem Bier und als Nachtisch einem Kaffee mit Keks nur umgerechnet 12€. Ein richtiger Schnapper also.

Skeppsgarden und Östra Ed

Nächstes Ziel war dann Skeppsgarden, um hier eventuell Pause am Wasser zu machen. Leider fand sich dort aber kein geeigneter Platz.

Gegenüber in Östra Ed stand am Wegesrand ein altes Boot ausgestellt und wir schauten kurz an der Kirche vorbei, die anstatt einem Kreuz auf dem Turm ein Boot hatte. Leider war sie verschlossen.

Weiter nach Loftahammar

Da wir wie immer spontan planten, fuhren wir erstmal wieder Richtung Meer, um dort über Nebenstraßen weiter nach Norden zu kommen.

Der nächste Ort war Loftahammar, mit einer netten Kirche, schönen Häusern und einem kleinen Hafen.

Wir nutzten hier auch die Chance für einen spontanen Einkauf für die nächsten Abende. Bzw. ging Christian kurz Würstchen und Baguette kaufen, während ich die saubere öffentliche Toilette im Markt nutzte.

Wir hielten kurz am Hafen und fuhren dann weiter in die nächsten Dörfer.

Erster Halt - Trollpark Garpes Vänner

Unseren ersten Halt machten wir am Trollpark Garpes Vänner, einem kleinen öffentlichen Park mit 80 Kunstwerken vom Künstler Jan Pol.

Der Weg führt einmal den Berg hinauf und unterwegs sind die vielen Trolle und Figuren in der Landschaft platziert. 

Oben gibt es einen großen Pausenplatz mit Ausblick. Und 300m weiter nochmals einen Ausblickspunkt.

Wir gingen einmal den Rundgang entlang, schossen einige Fotos und trugen uns auch in das Gästebuch oben am Pausenplatz ein. Christian hatte Worte in Schwedisch herausgesucht und ChatGPT eine Skizze von uns machen lassen, die er im Buch aufmalte. Ich vervollständigte das Ganze noch mit einem kleinen Troll.

Der Ausblick oben war nett, das Dorf unten aber auch kein Highlight. Wir gingen zurück zum Wagen und fuhren weiter ans Meer.