Montag, 1. Juni 2026

Durch Norwegen, Mittagspause, Glende bro, wieder nach Schweden und Einkauf

Vom Schrottplatz bzw. Freilichtmuseum fuhren wir wieder zurück nach Norwegen. Es sollte nun südwärts zu einem neuen Ziel gehen.

Also wieder über die grüne Grenze zurück und nach Süden, wo Norwegen wieder auf Schweden trifft. Vorbei am alten Grenzstein von 1752.

Unterwegs machten wir eine Mittagspause an einem Pausenplatz am See. 

Dann kamen wir an einer alten Steinbrücke, der Glende bru, von 1864 vorbei, wo ich ebenfalls kurz hielt.

Dann ging es auch schon weiter und wir überschritten wieder die Grenze nach Schweden. Hier kaufte ich kurz im ICA Supermarkt fürs Abendessen ein, Wraps, Salat, Gurke und für zwischendurch auch noch vier Äpfel.

Bilkyrkogården i Båstnäs - Ivanssons Autoschrott

Unser heutiges Hauptziel war Ivanssons Autoschrott bei Båstnäs, den wir kurz nach der grünen Grenze erreichten.

Ivanssons Autoschrott (Ivanssons Bilskrot) in Båstnäs ist ein stillgelegter Schrottplatz in den Wäldern von Värmland nahe der norwegischen Grenze. Die Brüder Rune und Tore Ivansson gründeten den Betrieb 1956 und verkauften vor allem Fahrzeuge und Ersatzteile an norwegische Kunden, die wegen hoher Importzölle nach günstigen Alternativen suchten. 

Nachdem sich die wirtschaftliche Lage in Norwegen verbessert hatte und sich die Zollbestimmungen änderten, verlor der Schrottplatz seine Bedeutung. In den 1980er-Jahren wurde der Betrieb aufgegeben; Hunderte von Fahrzeugen blieben einfach im Wald zurück. Heute stehen dort noch etwa 800 bis 1.000 überwiegend amerikanische Autos aus den 1940er bis 1960er Jahren, die langsam von Moos, Bäumen und Vegetation überwuchert werden. 

Heute gilt die Anlage als eine der bekanntesten „Autofriedhöfe“ Europas und zieht Fotografen, Lost-Place-Interessierte, Künstler und Oldtimerfans aus aller Welt an. Der besondere Reiz liegt im Kontrast zwischen verrosteter Technik und der Natur, die sich das Gelände Stück für Stück zurückerobert. 

Ziemlich interessant durch die Reihen der alten Autos zu wandern, es gibt überall etwas zu entdecken und die Natur holt sich alles zurück.

Über die grüne Grenze wieder nach Schweden

Wir hatten auf norwegischer Seite den Punkt erreicht, von wo wir zu unserem geplanten Ziel in Schweden über eine grüne Grenze gelangen konnten.

Wir nennen die Grenzübertritte so, da sie meist abgelegen und ohne vernünftige Verkehrsanbindung liegen. Quasi ein Grenzübertritt im Grünen.

Es ging über eine Schotterpiste durch den Wald, ehe wir an der Grenze ankamen. Kenntlich durch zwei Holzschilder am Baum und den alten Grenzsteinen von Schweden. 

Einzig eine Kamera hängt hier zur Kontrolle. Weiter ging die Fahrt durch den Wald bis zu unserem Ziel.

Über die norwegische Grenze und Tankstopp

Wir überfuhren dann die norwegische Grenze, Zoll-frei und ohne Kontrollen.

In der ersten Stadt tankten wir für günstige 1.61€ für einen Liter Diesel. Könnt wahrscheinlich im Landesinneren noch günstiger werden, aber wir brauchten jetzt einen vollen Tank.

Unterwegs noch kurz an einer Kirche gehalten, die hatte aber leider geschlossen.

Auf nach Norwegen - und noch ein Fuchs

Wir fuhren durch das starke Regengebiet in Richtung norwegische Grenze. Gut, dass wir alles trocken einpacken konnten, da kam für einen Moment ordentlich was runter.

Wir wollen heute ein Ziel anfahren, welches auch über eine grüne Grenze zwischen Schweden und Norwegen erreichbar ist.

Diesel ist zudem deutlich günstiger in Norwegen, weswegen wir unsere Route durch Norwegen einplanen.

Auf unserer Route begegnete uns wieder ein Fuchs am Straßenrand, der wieder mal keine Anstalten machte, im Wald zu verschwinden.

Kurz vor der Grenze hielten wir dann noch an einem Einkaufscenter für eine Toilettenpause, denn Christian hatte Not.