Montag, 25. Mai 2026

Einmal Umsehen in Västervik

In Västervik wollten wir uns mal zu Fuß umsehen, denn der Ort sah vielversprechend aus.

Die St. Peterskirche war schon von weitem zu sehen und parken konnten wir ganz in der Nähe. Zunächst liefen wir also zur Kirche und ich schaute sie mir auch von innen an.

Im Jahr 1905 wurde St. Petri in Västervik von Bischof Carl Wilhelm Charleville geweiht, nach 100 Jahren des Kampfes um den Standort der Kirche in der Stadt.

Die Kirche ist im neugotischen Stil erbaut, was sich an den dreifach verbundenen Fenstern, der Rosette und dem hölzernen Tonnengewölbe des Kirchenschiffs erkennen lässt.

Es gab einen langwierigen Streit um den Standort der Kirche. Das Bistum beantragte die Genehmigung zum Abriss der mittelalterlichen St.-Gertrud-Kirche, doch als dies scheiterte, suchte man stattdessen nach einem geeigneten Standort in den Bootsmannshütten in Västervik. Auch dieser Versuch scheiterte, und so wurde der heutige Standort gewählt.

Der Architekt war Adolf Emil Melander (1845–1933). Die Kirche wurde 1967 umfassend renoviert und anschließend 1975, 2003 und 2004 erneut renoviert.

Weiter ging es dann in die Innenstadt, die allerdings ziemlich ausgestorben war. Mag auch am Tag liegen und Touristen sind momentan eh kaum welche hier.

Wir hatten am Hafen die Wahl zwischen zwei Restaurants und wählten eine mit erhöhter Terrasse. Hier tranken wir teures alkoholfreies Bier und machten uns dann wieder zum Auto auf.