Donnerstag, 28. Mai 2026

Besuch des Vasa Museums

Da Hunde leider in Museen nicht erlaubt sind, ich aber die Vasa gerne sehen wollte, trennten wir uns hier und ich stellte mich im Museum in die Schlange der Kasse.

Christian sucht sich draußen einen schönen Platz, wo er so lange chillen kann.

Die Vasa war eine schwedische Galeone, die zu den größten und am stärksten bewaffneten Kriegsschiffen ihrer Zeit zählte. Bereits zu Beginn ihrer Jungfernfahrt am 10. August 1628 sank die Vasa nach nur etwa 1300 Metern Fahrtstrecke bei normalem Seegang wegen schwerwiegender konstruktiver Instabilität. Beim ersten stärkeren Windstoß kippte sie zur Seite und kenterte. Nach der Bergung 1961 wurden ihre Bestandteile stabilisiert und restauriert.

Das Museum ist über mehrere Ebenen gebaut, um das Schiff von allen Seiten anschauen zu können. Beeindruckend groß und viele filigrane Arbeiten am Schiff, dessen damalige Optik anhand eines Modells gezeigt wird. Sie war damals natürlich nicht so dunkel und einfarbig wie heute ausgestellt, schließlich lag sie 333 Jahre im Hafenbecken auf Grund. Der hohe Schwefelanteil im Hafenwasser hatte das Holz des Schiffes konserviert und der berüchtigte Schiffsbohrwurm kam hier in der Ostsee nicht vor, deshalb konnte die Vasa in gut erhaltenem Zustand geborgen werden.

Alles in allem ein sehr interessantes Museum und einen Besuch wert.